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"Fingers in the Pie"-CD-Review von www.trespass.ch / Eve. Vielen Dank der Rezensentin!

Beat Hüppin veröffentlicht gleich zwei neue CDs. Die Mundart-Rock-Scheibe Vogufisch und die Country-Blues-Rock Rondelle „Fingers in the pie" von Blue Beat & the Tumblin Donkeys. Bei beiden hat er bis auf einen Song alles selber komponiert, getextet, die Instrumente eingespielt, abgemischt und produziert. Letztere glänzt mit lockerem Blues-Rock, gespickt mit einigen Country-Elementen und originellen, geistreichen Storys. Mit nostalgischem Charme und teilweise nahezu sphärischen Klängen erinnert nur noch wenig an die erste CD von BBTD und deren Wild-West Schunkel-Stücken. Zwar fängt „Fingers in the pie" im Country-Stil an, lässt aber schon beim zweiten Stück die Cowboymusik hinter sich und ankert fortan - zumindest stückweise - in rockigeren Gewässern. Die ganze Rondelle lebt von einer Mischung aus quirligen, tollkühnen, dann wieder brütenden, schwermütigen Songs die zwischen Blues, Rock und eben Hillbilly hin- und herspringen. Beat spielt vor allem mit der engen Verbindung die seit jeher zwischen Rock und Blues besteht und überträgt nicht selten einfach musikalische und dichterische Elemente des Blues in ein Rockmusik-Tempo und ein härteres, rifforientierteres Spiel. Geniale Gitarrenparts und die Stimme von Beat - die mir irgendwie auf englisch besser passt als in Mundart - dramatische Storys und wohl überlegte Texte sammeln sich zu einem abwechslungsreichen Werk. Wenn auch dem Country weniger Platz gebührt, so ist er doch immer gegenwärtig, aber nur selten so richtig schunkelhaft, Whisky- und Saloon-tauglich wie auf „The long run". Ausser etwa beim witzigen „Pat the pig", wo es aber fabelhaft gut passt und die Laune hebt. Im grossen und ganzen aber ist die Musik ernster, authentischer geworden. BBTD widmet sich mehr dem Rock und seinen vielgestaltigen Strömungen, befährt unkonventionellere Wasser und mischt sich mit viel Einfallsreichtum und Spielfreude durch diverse Stile und Zeitepochen.


CD-Review auf Countryhome (www.iwde.de), von Andrea Weber ("CD-Empfehlungen" Oktober 2008, oberster Eintrag).

 

Diese CD ging mir per Post zu, mit der Bitte um eine Besprechung. Es handelt sich, soviel sei vorweggenommen, um eine Schweizer Band.
Mit „Soccer Joe“ eröffnet Blue Beat mit den Reigen. Eine gelungene Nummer, clever gewählt, geht doch gleich die Post ab. Mit dem drauffolgenden „Fix It In The Mix“ kann ich nicht viel anfangen, doch muss ich zugeben, dass ich kein Fans von ausgiebigen Gitarrensoli bin.

Der nächste Song, der mir gefällt, ist „Bottled Water For Dogs“.

Die Gruppe hat viel Südstaatenrock intus, unbestritten. Sie bewegen sich auf einem schmalen Grad zwischen Rock, Blues und Country. Wobei Country nicht dominiert, ganz im Gegenteil. Auffällig sind die vielen sozialkritischen Texte, die anscheinend für den gängigen Mainstream keine grossen Sympathien übrig haben. Mit Recht.

„Paris Blues“ ist eine extrem träge Blues-Nummer. Gefällt mir sehr. Als Chicago-Blues-Fan hat mir’s der Titel angetan.  „It’s The Struggles That Make You Grow“ ist eine Country-Nummer zum Mitsingen, ein Ohrwurm, sozusagen. Und wer wächst schon nicht an den Sorgen?

„Victim Of Fashion“ ist eine Kampfansage an die heutige Zeit und die Oberflächlichkeit, die immer mehr Oberhand gewinnt. Erinnert mich aus irgendeinem Grund an Western Union. „Why Don’t You Go Your Own Way“ ist wieder ein gelungener Country Song.

Fazit: Die Jungs haben Potential. Und da sie noch sehr jung sind, werden sie sich verbessern. Doch wie bei vielen Schweizer Bands erkennt man beim ersten Ton, dass es sich weder um ein amerikanisches, noch um eine englisches Line-Up handelt. Was nichts Schlechtes bedeutet. Die Vorbilder von Blue Beat & The Tumblin Donkeys sind nichtsdestotrotz Südstaaten-Rock-Gruppen wie Lynyrd Skynyrd. Wer deren Stil bevorzugt, dem wird Blue Beat sicher entgegen kommen.

 


CD-Review von musikreviews.de

Beat Hüppin macht Musik, die durchaus für einen Schuss guter Laune taugt. Er spielt nämlich Country und schmeckt das Ganze mit ein bisschen Rock ab. Das haben auch Jello Biafra und Mojo Nixon schon mal gemacht und heraus kam ein Klassiker. (...) Gespür für zündende Melodien. (...) Zu diesem Eindruck trägt auch ganz entscheidend der Gesang bei. (...) Einen Sympathiepunkt beschert Hüppin der Text zu „Fix It In The Mix“, in dem er über digitale Aufnahmetechnik, Perfektionswahn und die damit verbundene Verlogenheit des Produkts abkotzt. (...) Gute Ideen!

 


CD-Review auf music.ch von roz

 

Beat Hüppin aus Schwyz ist ein äusserst kreativer und emsiger Zeitgenosse. Vergangenes Jahr wirkte er auf der CD 'Free Ride' von Tumblin' Dice mit und veröffentlichte unter dem Namen Blue Beat & The Tumblin Donkeys den Scherben 'The Long Run'. Jetzt kommt schon das Nachfolgealbum 'Fingers In The Pie' sowie eine Mundart-CD unter dem Namen voguFisch. 'Fingers In The Pie' hat der Multiinstrumentalist komplett in Eigenregie aufgenommen, produziert und abgemischt. Respekt.

'Fingers In The Pie' ist ein vielfältiges Album mit 17 Songs (davon 16 Eigenkomposition) und 75 Minuten Spielzeit. Das Spektrum reicht von Country über Blues bis Rock. Die Gitarrenarbeit ist überdurchschnittlich gut, und Blue Beat hat auch den einen oder anderen wirklich heissen Song im Gepäck. Etwa das stimmige 'The House That's Built On Lies' oder das mächtige, ZZ Top-Riff-mässige 'Greensburg'. Stark.


March-Anzeiger vom 14.10.2008, Artikel von Silvia Gisler  [pdf]


Zürichsee-Zeitung vom 11.10.2008, Artikel von Fabienne Zogg

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Was Hörer sagen:

You're representing fabulously, sounding great, you're writing fun and quirky songs and playing dandily. A pleasure to listen. Stay cool! (Larry van Loon, Nashville musician)

Real, natural, down to earth and fun songs. (NC Thurman, Muscle Shoals recording artist)

The vocals aren't as good as Abba, but better than most foreign bands. (We Americans are picky about vocals!) (Uncle Shine, country band based in La Porte, TX)